Einrichtungen der Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen gemeinnützige GmbH und der Ev. Pflegedienste Gesundbrunnen gemeinnützige GmbH, Hofgeismar. MENSCHLICHKEIT PFLEGEN
Dienstag, 31. August 2010
Freitag, 27. August 2010
Weiterbildung im Ev. Altenhilfezentrum Birstein von großer Bedeutung

Frau Verena Campbell, Pflegedienstleitung im Ev. Altenhilfezentrum Birstein, hat sich berufsbegleitend an der staatlichen Fachhochschule Frankfurt am Main- University auf Applied Sciences- weiterqualifiziert. Die Fachhochschule verlieh ihr die Masterurkunde für „Beratung und Sozialrecht“. Fr. Campbell hat damit die entsprechende Qualifikation, umfassende Beratung von Angehörigen, Pflegebedürftigen oder anderen Beratung suchenden Personen, vorzunehmen. Campbell ist seit März 2009 Pflegedienstleitung im Ev. Altenhilfezentrum. Sie war zuvor beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Hessen tätig und ist von Ihrer Grundausbildung examinierte Krankenschwester und Diplom Pfegewirtin. In der Zeit ihrer Pflegedienstleitung im Ev. Altenhilfezentrum hat sie sich bereits zur DCM-Basic-Userin weitergebildet. Heimleiter Ralf Eschbach freute sich über diesen Studienabschluss. Das Ev. Altenhilfezentrum Birstein plant, diese Beratungskompetenz in Form eines Pflegestützpunktes in Birstein - ,als ständiges Angebot, in absehbarer Zeit einzuführen.
Weiterhin konnte Heimleiter Ralf Eschbach Herrn Filippo Vulcano gratulieren. Herr Filippo Vulcano, Wohnbereichskoordinator im Wohnbereich 1 des Ev. Altenhilfezentrums Birstein, hat sich in Frankfurt am Main, am staatlich anerkannten Fortbildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, zur „Stations und Wohnbereichsleitung im Pflegedienst“ qualifiziert. Herr Vulcano hat diese Qualifikation mit sehr gutem Erfolg erreicht. Herr Vulcano kam als Altenpflegeschüler im Jahr 2001 ins Haus. Nach erfolgreich abgelegtem Examen zum staatlich examinierten Altenpfleger wurde Herr Vulcano im Jahre 2003 fest übernommen. Er qualifizierte sich intern zum Sicherheitsbeauftragten und zum DCM-Basic-User weiter und wurde im Jahre 2007 mit der stellvertretenden Wohnbereichskoordination im Wohnbereich 1 beauftragt. Seit 2008 ist Herr Vulcano Wohnbereichskoordinator im Wohnbereich 1 und hat nun mit dem neu erworbenen Zertifikat auch das nötige Fachwissen erweitert.
Fort- und Weiterbildung haben im Ev. Altenhilfezentrum seit Jahren große Bedeutung und sind fester Bestandteil des Qualitätsmangementsystem, werden also von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter erwartet. Die Kosten für die betriebliche Fort- und Weiterbildung werden nach Absprache in der Regel vollumfänglich übernommen, was in der heutigen Zeit bei vielen Betrieben nicht mehr der Fall ist.
Freitag, 20. August 2010
Gertrud Scheele feiert 102. Geburtstag
Am 20. August 2010 durfte Gertrud Scheele, älteste Bewohnerin des Ev. Altenhilfezentrums Birstein und gleichzeitig auch älteste Bürgerin Birsteins ihren 102. Geburtstag feiern. Sie feierte im Kreise ihrer Familie, der Familie von Lojewski, die sie auch betreut. Zu den Gratulanten zählte Bürgermeister Wolfgang Gottlieb, der ein Geschenk und Urkunde der Gemeinde Birstein und eine Urkunde des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch überbrachte. Frau Scheele war viele Jahre als Gemeindeschwester im Birsteiner Oberland tätig. Sie stammt aus Frankfurt am Main und ist Diakonieschwester. Im Jahre 1945 kam sie ins Birsteiner Oberland und war als Gemeindeschwester für die Orte Lichenroth, Völzberg, Wüstwillenroth, Wettges und Radmühl zuständig. Bis 1973 versah sie ihren Dienst und war im Oberland als engagierte und couragierte motorradfahrende Schwester bekannt. Seit dem Jahre 2002 lebt Frau Scheele im Ev. Altenhilfezentrum Birstein, wo sie sich wohlfühlt und trotz dieses hohen Alters gerne noch Lieder oder Gedichte im Rahmen der sozialen Betreuung des Hauses beiträgt und zum Besten gibt.

Dienstag, 20. Juli 2010
Rosenblättchen 2. Ausgabe, August 2010

Nach dem großen Erfolg unserer Erstausgabe des Rosenblättchens kommt nun schon rechtzeitig vor der Urlaubszeit die Augustausgabe online. Die Juliausgabe war mit einer Auflage von 250 Blättchen schon vergriffen so dass wir diesmal wohl auf 300 Blättchen gehen werden. Wir freuen uns sehr über den Erfolg unserer Heimzeitung und hoffen Ihnen und unseren BewohnerInnen auch weiterhin eine Freude damit machen zu können. Falls Sie die Herausgabe der Bläätchens gerne mit einer Spende oder einer Werbeanzeige unterstützen möchte, so freuen wir uns darüber sehr. Näheres bei Herrn Ralf Eschbach, Einrichtungsleiter email: heimleitung@birstein-gesundbrunnen.org
Download hier:
https://docs.google.com/leaf?id=0Bx2vixm2lP61YWFhMjdhNzEtOTVkZi00OTM4LTgyN2MtMDQyMTBmOWRjYTk1&sort=name&layout=list&num=50
Montag, 19. Juli 2010
Klasse R5a der Realschule Birstein gestaltet gemeinsamen Spielevormittag mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Ev. Altenhilfezentrums
Die guten Kontakte zur Haupt- und Realschule in Birstein wurden kurz vor Beginn der Sommerferien in einem Besuch der Klasse R5a mit Lehrer Heiko Schuck und Referendarin Julia Nies wieder einmal deutlich. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten mit ihren Lehrern einen wunderbaren Vormittag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Brunnenstube. Gemeinsam wurde gespielt, erzählt, gesungen und gelacht und der Vormittag war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Lehrer Heiko Schuck hat vor vielen Jahren seinen Zivildienst im Ev. Altenhilfezentrum Birstein abgeleistet. Seitdem bestehen gute Kontakte zu Mitarbeitern und zur Heimleitung und über die Besuche der Schülerinnen und Schüler freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner immer sehr. Ab 16.08 startet in Birstein ein gemeinsames Projekt mit dem Behindertenwohnheim und der Realschule Birstein. Es handelt sich um ein Schattenspiel mit dem Titel "Boten der vier Jahreszeiten“. So werden die guten Kontakte und die Zusammenarbeit der Schul- und sozialen Einrichtungen in Birstein weiter gestärkt.


Montag, 5. Juli 2010
Großer Andrang beim Sommerfest des Ev. Altenhilfezentrums Birstein
Über großen Besucherandrang anlässlich des Sommerfestes freute sich das Ev. Altenhilfezentrum Birstein. Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angehörige, Betreuer, Besucher und Freunde des Hauses feierten bei sommerlichen Temperaturen ein schönes Fest mit gleichzeitigem Tag der offenen Türe. Gegen 14,30 Uhr wurde zunächst das Kuchenbüfett durch Heimleiter Ralf Eschbach eröffnet. Danach stärkte man sich bei KAffee und Kuchen. Als ersten Programmpunkt traten Dominic Schultheis und Gela Weigel aus Brachttal als Luziano Pavarotti und Liza Minelli auf und begeisterten das Publikum mit dem Song "New York, New York" von Frank Sinatra.
Dominique Schultheis arbeitet als Altenpflegehelfer im Wohnbereich 2 des Ev. Altenhilfzentrum und wird ab Herbst eine Ausbildung zum ex. Altenpfleger beginnen. Heimleiter Ralf Eschbach freute sich über dieses "Talent" unter den Mitarbeitern und bedankte sich bei den beiden "Stars". Als nächster Programmpunkt trat die Linedancegruppe "Crazy Familiy" aus brachttal mit verschiedenen Western Line- und PAartänzen auf. Bei den sommerlichen Temperaturen brachten die Cowboys und Cowgirls sich selbst und das Publikum ordentlich zum schwitzen.
Die Eventgruppe des Ev. Altenhilfezentrums (Gesangsgruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern) brachte verschiedene Liedbeiträge zur Unterhaltung des Publikums wie "Mein kleiner grüner KAtus", "Die Rose", "Ein schöner tag" und "Kumba Ya my Lord". Ihre Aktualität und dass sie auch moderne Lieder singen kann und diese in der sozialen Betreuung des hauses einfliessen, bewies die Eventgruppe, indem sie zusammen mit dem Publikum aktuelle Fußballsongs wie "54, 74,90 und 2010" der Sportfreunde Stiller und den Song "We are the champions" anstimmte und so für ausgelassene Stimmung sorgte.
Für die musikalische Umrahmung sorgte an diesem Sommerfest der Chef selbst, Heimleiter Ralf Eschbach am Klavier.
Ein besonderer Tag war das Sommerfest auch insofern, als sich die Küche des Ev. Altenhilfezentrums mit ihrem Küchenleiter, Herrn Holger Müller präsentierte. Es gab Kostproben von Milchshakes zu probieren und eine neue Kostform, die sogenannte "Smoothfood" (Schaumkost) wurde vorgestellt. Smoothfood ist für MEnschen mit starken Schluckstörungen gedacht. So werden zum Beispiel Frühstücksbestandteile wie KAffee, Brot, MArmelade zu einem wohlschmeckenden Schaum verarbeitet, der im Unterschied zu passierter Kost keinerlei feste Bestandteile mehr enthält, besonders hochkalorisch und wohlschmeckend zubereitet wird. Dieser Schaum wird dann MEnschen mit starken Schluckstörungen oder Mangelernährung oder auch zum Esstraining verabreicht und ist bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses sehr gut angenommen worden. Gegen Abend präsentierte sich die Küche dann mit einem Büfett, passen zur Fußballwelmeisterschaft mit dem Thema "Afrika": Aus 4 verschiedenen Ländern gab es Gerichte: Somalia: Maffé – Topf… mit Lamm und Gemüse *** Kenia: Rostbraten vom Truthahn mit Erdnußbuttersoße *** Südafrika: Gebratene Würstchen nach Alter kolonialer Art *** Kongo: Vegetarische Gemüse-Reis-Pfanne *** Beilagen: Fladenbrot, Maisgrieß, Kichererbsen-Salat mit Kidneybohnen und Mais, Reisnudel-Salat mit mediterranem Gemüse, Knackig-fruchtiger Regenwaldsalat, Kräuter – Soya - Dipp nach Creme fraiche Art. Würziger Tomatenconcaseé-Dipp Hatuna Matata, Kreuzkümmel – Estragon – Mostrich
Das afrikanische Büfett fand derart reissenden Absatz, dass das Küchenteam schon nach kurzer Zeit "nachkochen" musste. Ein besonderer Dank geht an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, Kuchenspenderinnen und das Vorbereitungsteam vom Sozialen Dienst.

Die Eventgruppe des Ev. Altenhilfezentrums (Gesangsgruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern) brachte verschiedene Liedbeiträge zur Unterhaltung des Publikums wie "Mein kleiner grüner KAtus", "Die Rose", "Ein schöner tag" und "Kumba Ya my Lord". Ihre Aktualität und dass sie auch moderne Lieder singen kann und diese in der sozialen Betreuung des hauses einfliessen, bewies die Eventgruppe, indem sie zusammen mit dem Publikum aktuelle Fußballsongs wie "54, 74,90 und 2010" der Sportfreunde Stiller und den Song "We are the champions" anstimmte und so für ausgelassene Stimmung sorgte. 
Donnerstag, 1. Juli 2010
Neue Heimzeitung im Ev. Altenhilfezentrum
Dienstag, 29. Juni 2010
Verbesserung der Sterbekultur im Evangelischen Altenhilfezentrum Birstein
Als christliche Einrichtung der Altenhilfe ist die Pflege und Betreuung sterbender Menschen ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit im Ev. Altenhilfezentrum. Engagierte Mitarbeiter haben bereits im letzten Jahr verschiedene Ideen entwickelt, wie man das Bestreben in diesem Bereich noch weiter verbessern kann. Aus diesem Anlass wurde dann im November 2009 ein interdisziplinär besetzter Qualitätszirkel gegründet, der die Ideen umsetzen und weiterentwickeln sollte. Die Mitglieder des Zirkels, die sich für das Thema Sterbekultur besonders interessieren und daher engagiert teilgenommen haben sind:
Frau Ute Neidhardt (Hauswirtschaft), Frau Dorothea Wydera (Betreuung), Frau Karin Volz (zusätzliche Betreuung), Fr. Elke Benz (Auszubildende zur Altenpflegerin WB II), Frau Beate Herber (ex. Altenpflegerin WB II), Frau Conny Beyer (Pflegehelferin WB I), Frau Verena Campbell (Pflegedienstleitung).
Im Rahmen eines Qualitätszirkels war der Schwerpunkt die verbesserte Integration und damit Enttabuisierung des Themas „Sterbens“ im Ev. Altenhilfezentrum.
Dazu wurde ein Erinnerungsbuch geschaffen. Hier wird eine Möglichkeit geschaffen, dass sich die Angehörigen, Mitarbeiter und Mitbewohner der verstorbenen Bewohner erinnern können. Im Erinnerungsbuch wird dazu beim Tod eines Bewohners eine Seite des Buches mit einem Abschiedstext, dem Sterbedatum und einem Photo individuell gestaltet. Darunter haben alle im Haus die Möglichkeit, sich mit einer Unterschrift oder auch ein paar persönlichen Zeilen zu verabschieden. Das Erinnerungsbuch wird zwischen Todestag und Beerdigungsdatum an einem zentralen Punkt im Haus (neben dem Andachtsraum) ausgestellt. Ebenso wird eine kleine Kerze mit dem Namen des Bewohners versehen und im Andachtsraum während des Gottesdienstes angezündet.
Der Andachtsraum wurde zu diesem Zweck mit farblichen Akzenten neu gestaltet, ebenso wurden Schrifttafeln und Teelichthalter aufgehängt. Durch die Bereitstellung von Grünpflanzen wurde im diesem Zuge der Andachtsraum gleich etwas verschönert.
Darüber hinaus wurde ein Abschiedskoffer gepackt. Dieser steht nun zentral in der Brunnenstube und beinhaltet alles was Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige für eine würdevolle Sterbebegleitung benötigen. Es finden sich darin z.B. eine Bibel, ein Gesangbuch, eine Salzkristalllampe, ein Rosenkranz, ein Kreuz, ein Duftstein und verschiedene Bücher und Musik zum Besinnen.
In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema „Aussegnung“ wieder reaktiviert. Die Mitglieder des Qualitätszirkel einigten sich darauf, ab nun regelmäßig eine Aussegnung bei im Haus verstorbenen Bewohnern durchzuführen, nur im Falle einer ausdrücklichen Ablehnung wird darauf verzichtet. Dazu wird der verstorbene Bewohner im Bett liegend in den Andachtsraum im Erdgeschoss zu fahren, um auch allen Mitarbeitern, Angehörigen und Mitbewohnern die Gelegenheit zu geben, sich angemessen verabschieden zu können. Die Aussegnung führen in erster Linie die Ortspfarrer, sowie Herr Heimleiter Ralf Eschbach in seiner Eigenschaft als Diakon durch. In deren Abwesenheit sind nachfolgend Frau Campbell, Frau Wydera oder Frau Volz damit beauftragt. Alle notwendigen Informationen zum Ablauf und zur Durchführung einer Aussegnung finden sich in zwei Mappen im Abschiedskoffer. Die Vorlage dazu wurde von Pfr. Roland Dürmeier, Birstein erarbeitet.
Damit muss niemand mehr Angst haben im Todesfalle still und heimlich zu verschwinden, sondern das Sterben wird als „zum Leben gehörendes Ereignis“ besser in den Alltag integriert.
Die Ziele des QZ wurden damit vollständig erreicht, und die betreffenden Mitarbeiterinnen sind zu recht stolz auf das Ergebnis. Am Wichtigsten war allen Mitarbeiterinnen, dass dadurch eine deutliche Verbesserung der Bewohnerbetreuung erreicht wurde.
Der neu gestaltete Andachtsraum:

Das Abschieds- und Kondolenzbuch:

Der Abschiedskoffer:

Der Abschiedsraum:



Frau Ute Neidhardt (Hauswirtschaft), Frau Dorothea Wydera (Betreuung), Frau Karin Volz (zusätzliche Betreuung), Fr. Elke Benz (Auszubildende zur Altenpflegerin WB II), Frau Beate Herber (ex. Altenpflegerin WB II), Frau Conny Beyer (Pflegehelferin WB I), Frau Verena Campbell (Pflegedienstleitung).
Im Rahmen eines Qualitätszirkels war der Schwerpunkt die verbesserte Integration und damit Enttabuisierung des Themas „Sterbens“ im Ev. Altenhilfezentrum.
Dazu wurde ein Erinnerungsbuch geschaffen. Hier wird eine Möglichkeit geschaffen, dass sich die Angehörigen, Mitarbeiter und Mitbewohner der verstorbenen Bewohner erinnern können. Im Erinnerungsbuch wird dazu beim Tod eines Bewohners eine Seite des Buches mit einem Abschiedstext, dem Sterbedatum und einem Photo individuell gestaltet. Darunter haben alle im Haus die Möglichkeit, sich mit einer Unterschrift oder auch ein paar persönlichen Zeilen zu verabschieden. Das Erinnerungsbuch wird zwischen Todestag und Beerdigungsdatum an einem zentralen Punkt im Haus (neben dem Andachtsraum) ausgestellt. Ebenso wird eine kleine Kerze mit dem Namen des Bewohners versehen und im Andachtsraum während des Gottesdienstes angezündet.
Der Andachtsraum wurde zu diesem Zweck mit farblichen Akzenten neu gestaltet, ebenso wurden Schrifttafeln und Teelichthalter aufgehängt. Durch die Bereitstellung von Grünpflanzen wurde im diesem Zuge der Andachtsraum gleich etwas verschönert.
Darüber hinaus wurde ein Abschiedskoffer gepackt. Dieser steht nun zentral in der Brunnenstube und beinhaltet alles was Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige für eine würdevolle Sterbebegleitung benötigen. Es finden sich darin z.B. eine Bibel, ein Gesangbuch, eine Salzkristalllampe, ein Rosenkranz, ein Kreuz, ein Duftstein und verschiedene Bücher und Musik zum Besinnen.
In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema „Aussegnung“ wieder reaktiviert. Die Mitglieder des Qualitätszirkel einigten sich darauf, ab nun regelmäßig eine Aussegnung bei im Haus verstorbenen Bewohnern durchzuführen, nur im Falle einer ausdrücklichen Ablehnung wird darauf verzichtet. Dazu wird der verstorbene Bewohner im Bett liegend in den Andachtsraum im Erdgeschoss zu fahren, um auch allen Mitarbeitern, Angehörigen und Mitbewohnern die Gelegenheit zu geben, sich angemessen verabschieden zu können. Die Aussegnung führen in erster Linie die Ortspfarrer, sowie Herr Heimleiter Ralf Eschbach in seiner Eigenschaft als Diakon durch. In deren Abwesenheit sind nachfolgend Frau Campbell, Frau Wydera oder Frau Volz damit beauftragt. Alle notwendigen Informationen zum Ablauf und zur Durchführung einer Aussegnung finden sich in zwei Mappen im Abschiedskoffer. Die Vorlage dazu wurde von Pfr. Roland Dürmeier, Birstein erarbeitet.
Damit muss niemand mehr Angst haben im Todesfalle still und heimlich zu verschwinden, sondern das Sterben wird als „zum Leben gehörendes Ereignis“ besser in den Alltag integriert.
Die Ziele des QZ wurden damit vollständig erreicht, und die betreffenden Mitarbeiterinnen sind zu recht stolz auf das Ergebnis. Am Wichtigsten war allen Mitarbeiterinnen, dass dadurch eine deutliche Verbesserung der Bewohnerbetreuung erreicht wurde.
Der neu gestaltete Andachtsraum:
Das Abschieds- und Kondolenzbuch:
Der Abschiedskoffer:
Der Abschiedsraum:


Mittwoch, 23. Juni 2010
Sommerfest und Tag der offenen Türe am 04.07.2010
Herzliche Einladung und Erinnerung an das Sommerfest 2010. Wir haben die Tanzgruppe "CRazy Family" aus Brachttal zu Gast und das Team des sozialen Diestes hat sich wieder einiges ausgedacht. Beginn um 14,30 Uhr. Kaffee und Kuchen sowie Büfett am Abend werden zur Stärkung des leiblichen Wohles geboten. Gegen 17 Uhr gibt es eine Führung durchs Haus für alle, die sich das Altenhilfezentrum mal von innen ansehen wollen.
Jungschar der freien ev. Gemeinde Wächtersbach gestaltet Nachmittag für Seniorinnen und Senioren im Ev. Altenhilfezentrum


Die Jungschargruppe der freien Ev. Gemeinde Wächtersbach gestaltete einen fröhlichen Nachmittag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Ev. Altenhilfezentrum Birstein. Es wwurden Lieder, Gedichte und kurze Spiele vorgetragen. "Jung und alt an einem Tisch", das bereitete an diesem Nachmittag viel Freude. Achtung vor dem Alter, nicht nur an sich denken, Gottes Liebe weitergeben, das sind Werte, die nach Aussagen der Jungscharleiter in der Gruppe weitergegeben werden. Die Jungschar trifft sich jeden Freitag in Wächtersbach.

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